VRR: Nach dem 9‑Euro-Ticket gibt es Aktionstage

Wirtschaft   01.09.2022 | 07.54 Uhr

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Die Buslinie 630 der Wuppertaler Stadtwerke. | Foto: Marcus Müller

Nach­dem am gest­ri­gen Mitt­woch, 31. August 2022, der Akti­ons­zeit­raum des 9‑Eu­ro-Tickets geen­det ist, bie­tet der Ver­kehrs­ver­bund Rhein-Ruhr (VRR) direkt im Anschluss allen Ticket-Abon­nen­ten mit einer Son­der­ak­ti­on an bestimm­ten Tagen güns­ti­ge Mobi­li­tät in ganz Nord­rhein-West­fa­len. Das Ange­bot gilt dabei natür­lich auch für Kun­din­nen und Kun­den der Wup­per­ta­ler Stadt­wer­ke (WSW).

Wer ein VRR-Abo­ti­cket besitzt, ist an allen Wochen­en­den im Sep­tem­ber und Okto­ber, am Tag der Deut­schen Ein­heit (3. Okto­ber 2022) sowie in den Herbst­fe­ri­en vom 4. bis 14. Okto­ber 2022 ohne Auf­preis in ganz Nord­rhein-West­fa­len mobil. An allen Akti­ons­ta­gen kön­nen pro Ticket zwei Erwach­se­ne und drei Kin­der im Alter von 6 bis 14 Jah­ren oder zwei Erwach­se­nen und zwei Fahr­rä­der beför­dert wer­den. Die Son­der­ak­ti­on gilt auch für Neu­kun­din­nen und ‑kun­den, deren Abo­ver­trag erst ab Sep­tem­ber oder Okto­ber gilt. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es auf wsw​-online​.de.

Fast 400.000 9‑Euro-Tickets von den WSW verkauft

Wie die WSW mit­tei­len, wur­den in den Mona­ten Juni bis August 2022 ins­ge­samt 223.281 9‑Eu­ro-Tickets in Wup­per­tal ver­kauft, hin­zu kamen 171.824 abon­nier­te Monats­kar­ten, die auto­ma­tisch auf den redu­zier­ten Betrag umge­stellt wur­den. Die Fahr­gast­zah­len sei­en wäh­rend der drei Mona­te in Wup­per­tal spür­bar gestie­gen, das habe sich vor allem bei der Schwe­be­bahn bemerk­bar gemacht, heißt es sei­tens der Stadt­wer­ke. Hier zähl­ten die WSW 20 Pro­zent mehr Fahr­gäs­te als vor Ein­füh­rung des 9‑Eu­ro-Tickets, das vor allem für Frei­zeit­fahr­ten genutzt wur­de. Eine signi­fi­kan­te Ver­än­de­rung im Mobi­li­täts­ver­hal­ten war im Akti­ons­zeit­raum in Wup­per­tal und bun­des­weit laut WSW nicht zu spüren.

Die Ein­nah­me­ver­lus­te durch das ver­bil­lig­te Ticket bei den Wup­per­ta­ler Stadt­wer­ken betra­gen über 10 Mil­lio­nen Euro. Die Min­der­ein­nah­men wer­den durch die Bun­des­re­gie­rung kompensiert.

|  RN  
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