ver.di: Am 5. und 6. März 2024 wieder Streik im ÖPNV

Wirtschaft   03.03.2024 | 06.59 Uhr

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Die Buslinie 630 der Wuppertaler Stadtwerke. | Foto: Marcus Müller

Nach dem Streik ist vor dem Streik: Nach­dem zuletzt am 29. Febru­ar und 1. März 2024 lan­des­weit Beschäf­tig­te des Nah­ver­kehrs die Arbeit nie­der­ge­legt haben, ruft die Ver­ein­te Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft (ver.di) in Nord­rhein-West­fa­len nun erneut zu zwei­tä­gi­gen Warn­streiks auf. Am kom­men­den Diens­tag und Mitt­woch, 5. und 6. März 2024, ste­hen in ganz NRW zahl­rei­che Bus­se und Bah­nen ganz­tä­gig still. Davon betrof­fen sind auch die WSW mobil und die Stadt­wer­ke Rem­scheid die mit Bus­sen den Stadt­teil Ronsdorf anfahren.

Im Rah­men der Tarif­ver­hand­lun­gen für die rund 30.000 Beschäf­tig­ten im kom­mu­na­len Nah­ver­kehr Nord­rhein-West­fa­lens möch­te ver.di noch ein­mal den Druck auf die Arbeit­ge­ber erhö­hen. Die Ver­hand­lun­gen wer­den nach Gewerk­schafts­an­ga­ben am 11. und 12. März 2024 in Dort­mund in drit­ter Run­de fort­ge­setzt. Eine zen­tra­le Streik­ver­an­stal­tung ist daher für den 6. März 2024 ab cir­ca 11 Uhr auf dem Frie­dens­platz in Dort­mund geplant.

„Der dra­ma­ti­sche Arbeits­kräf­te­man­gel im ÖPNV führt zu einer enor­men Belas­tung der Beschäf­tig­ten und hohen Kran­ken­stän­den. Auch in Nord­rhein-West­fa­len braucht es des­halb drin­gend tarif­li­che Lösun­gen, um den Nah­ver­kehr zukunfts­si­cher auf­zu­stel­len“, erklärt Peter Büd­di­cker, Bran­chen­ko­or­di­na­tor Bus­se und Bah­nen bei ver.di in Nord­rhein-West­fa­len. „Wir ste­hen bereit, um gemein­sam mit den Arbeit­ge­bern Lösun­gen zu fin­den. Bis­her haben sich die Arbeit­ge­ber in bei­den Ver­hand­lungs­run­den an Pro­ble­men abge­ar­bei­tet und durch ihren Vor­schlag, Arbeits­zei­ten auf­grund des Per­so­nal­man­gels noch zu ver­län­gern, die Stim­mungs­la­ge noch ver­schärft. Damit wird der ohne­hin gro­ße Druck erneut den Beschäf­tig­ten auf die Schul­tern geladen.“

|  RN  
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