3. März: Wieder bleiben die Busse in den Depots

Wirtschaft   01.03.2023 | 12.52 Uhr

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Für Freitag wurde von der Gewerkschaft ver.di wieder zu Streiks im Wuppertaler ÖPNV aufgerufen. | Foto: iStock.com / Spitzt-Foto

Nach­dem zuletzt am gest­ri­gen Diens­tag, 28. Febru­ar 2023, ein Warn­streik im öffent­li­chen Dienst statt­fand und zahl­rei­che städ­ti­sche Ein­rich­tun­gen wie Schwimm­bä­der, das Ein­woh­ner­mel­de­amt, die Bür­ger­bü­ros, die Kun­den-Cen­ter der Wup­per­ta­ler Stadt­wer­ke (WSW) sowie die Betriebs­stand­or­te der Abfall­wirt­schafts­ge­sell­schaft (AWG) geschlos­sen blie­ben und kei­ne Bus­se und Schwe­be­bah­nen ver­kehr­ten, soll bereits am Frei­tag, 3. März 2023, wie­der gestreikt wer­den. Betrof­fen dann ist aber nur der öffent­li­che Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV).

Im Rah­men eines bun­des­wei­ten Akti­ons­ta­ges der Ver­ein­ten Dienst­lei­tungs­ge­werk­schaft (ver.di) und der Kli­ma­ak­ti­vis­ten von „Fri­days for Future“ (FFF) soll in sechs Bun­des­län­dern – dar­un­ter auch Nord­rhein-West­fa­len – die Arbeit in kom­mu­na­len Ver­kehrs­be­trie­ben nie­der­ge­legt wer­den. Bus­se und Schwe­be­bah­nen wer­den an die­sem Tag also erneut nicht fah­ren. Dar­über hin­aus hat „Fri­days for Future“ in 200 Orten – dar­un­ter ab 13 Uhr auch am Wup­per­ta­ler Haupt­bahn­hof – Aktio­nen für eine Ver­kehrs­wen­de ange­kün­digt. Gemein­sam möch­te man auf die Bedeu­tung des öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs im Kampf gegen die Kli­ma­kri­se auf­merk­sam machen.

„Ein für alle gut bezahl­ba­rer ÖPNV ist wich­tig und not­wen­dig, aber er muss auch für alle Men­schen gel­ten und nutz­bar sein. Dazu aber ist es drin­gend not­wen­dig, dass in einen Aus­bau der Infra­struk­tur, in einen attrak­ti­ven Nah­ver­kehr und in die Beschäf­tig­ten inves­tiert wird“, appel­liert die stell­ver­tre­ten­de ver.di-Vorsitzende Chris­ti­ne Behle.

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