Erster Bauabschnitt fertig: Neuer Teich für die StNU

Freizeit   06.05.2022 | 10.25 Uhr

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Umweltdezernent Frank Meyer, Fördervereinsvorsitzender Peter L. Engelmann, Michael Kaiser von der städtischen Grünflächenunterhaltung, Jan Schulz vom Fachbereich Freiraumentwicklung und Stadtökologie sowie Kornelia Heger-Wegmann vom StNU-Förderverein und Annette Berendes vom Ressort Grünflächen und Forsten vor der neuen Teichanlage in der Station Natur und Umwelt (StNU). | Foto: Marcus Müller

„Das Gelän­de sehe ich heu­te auch zum ers­ten Mal und bin sehr ange­nehm und posi­tiv über­rascht“, freu­te sich Umwelt­de­zer­nent Frank Mey­er, als er am Mitt­woch­nach­mit­tag, 4. Mai 2022, der „Sta­ti­on Natur und Umwelt“ (StNU) einen Besuch abstat­te­te. Er schau­te sich dort die neue Teich­an­la­ge am Ran­de des StNU-Außen­ge­län­des an, wel­ches aktu­ell bar­rie­re­arm umge­stal­tet wird. Der ers­te Bau­ab­schnitt ist mit dem neu­en Teich näm­lich nun geschafft. 

Die bis­her dort zu fin­den­den klei­nen Was­ser­tüm­pel wur­den zu einer groß­zü­gi­gen Teich­an­la­ge mit einer Insel, einer klei­nen Hän­ge­brü­cke und einem abge­senk­ten Bereich, an dem auch Roll­stuhl­fah­rer und Men­schen jeden Alters die Teich­be­woh­ner erle­ben kön­nen, umge­stal­tet. Dar­über hin­aus gren­zen eine neue Moor­flä­che und die Feucht­wie­sen­be­rei­che an. Die Bau­zeit betrug 13 Mona­te, die Kos­ten für den ers­ten Bau­ab­schnitt belie­fen sich auf rund 1,1 Mil­lio­nen Euro. 

Nassperioden verhinderten Fertigstellung im Zeitplan

Nicht ganz zufrie­den zeig­te sich aller­dings Jan Schulz vom städ­ti­schen Fach­be­reich Frei­raum­ent­wick­lung und Stadt­öko­lo­gie über den bis­he­ri­gen Zeit­plan: „Wir woll­ten eigent­lich schon im Juni fer­tig wer­den, die Nass­perioden in den letz­ten Mona­ten haben das jedoch ver­hin­dert“, erklärt er. Zudem habe man auch eini­ge aus­ge­brann­te Bom­ben aus dem Zwei­ten Welt­krieg und einen hal­ben Bau­ern­hof im Erd­reich gefunden.

Ob das neue Sta­ti­ons-Außen­ge­län­de zwi­schen der Jäger­hof­stra­ße und der L418 am Ran­de des Gel­pe­tals wirk­lich bis zum Jahr 2024 – pünkt­lich zum 40-jäh­ri­gen Bestehen der Umwelt­sta­ti­on – fer­tig wer­den wird, das kann Schulz auf­grund der der­zeit ange­spann­ten Bau­la­ge nicht ver­spre­chen. „Das neue Außen­ge­län­de wird die ‚Sta­ti­on Natur und Umwelt‘ in die nächs­ten 40 Jah­re brin­gen“, ist er sich aller­dings sicher. „Das ist eine Anla­ge, die uns in die Zukunft führt.“

Der Umbau kos­tet rund 2,5 Mil­lio­nen Euro und wird zu 90 Pro­zent über das Pro­gramm „Inves­ti­ti­ons­pakt Sozia­le Inte­gra­ti­on im Quar­tier“ geför­dert. „Mit der För­de­rung besteht die ein­ma­li­ge Gele­gen­heit, das Gelän­de unter dem Leit­ge­dan­ken ‚Bar­rie­re­frei­es Natur­er­le­ben‘ zu ver­voll­komm­nen. Die Sta­ti­on Natur und Umwelt stellt für uns ein bedeut­sa­mes Vor­ha­ben dar. Umso mehr freu­en wir uns über die Umset­zung“, erklärt Umwelt­de­zer­nent Frank Meyer. 

|  Marcus Müller  
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