40-Tonner brennt aus: Sperrung der A1 dauert an

Blaulicht   17.03.2022 | 13.08 Uhr

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Nach dem Brand eines 40-Ton­ners in der Nacht zum Don­ners­tag, 17. März 2022, auf der auf der Schwel­me­tal­brü­cke bleibt die Auto­bahn 1 in Rich­tung Dort­mund min­des­tens noch bis in die Nach­mit­tags­stun­den kom­plett gesperrt. In Fahrt­rich­tung Köln ist an der Unfall­stel­le auf der Brü­cke nur ein Fahr­strei­fen frei. Der aus­ge­brann­te Lkw muss „zer­legt“ und anschlie­ßend auf­wen­dig durch eine Spe­zi­al­fir­ma gebor­gen wer­den. Danach müs­sen die Brü­cke, die Fahr­bahn und die Bau­stel­len­ein­rich­tun­gen durch die Auto­bahn GmbH Rhein­land über­prüft und wie­der­her­ge­stellt werden.

Nach den bis­he­ri­gen Ermitt­lun­gen der Poli­zei war kurz vor Mit­ter­nacht ein 47-Jäh­ri­ger aus Por­tu­gal mit sei­nem Lkw auf der A1 unter­wegs. Zwi­schen den Anschluss­stel­len Wup­per­tal-Rons­dorf und Wup­per­tal-Lang­er­feld geriet er aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che im Bau­stel­len­be­reich nach links gegen die Mit­tel­schutz­plan­ke. Im wei­te­ren Ver­lauf setz­te er auf der Schutz­plan­ke auf und rutsch­te etwa 100 Meter weiter. 

Dabei wur­de der Tank beschä­digt und fing Feu­er. In der Fol­ge brann­te der mit Papri­ka bela­de­ne 40-Ton­ner völ­lig aus. Zum Schutz des Brü­cken­bau­wer­kes wur­de von der Feu­er­wehr sofort ein mas­si­ver Lösch­an­griff mit Was­ser und Schaum vor­ge­nom­men. Wegen des enor­men Was­ser­be­dar­fes wur­de mit den Fahr­zeu­gen der frei­wil­li­gen Feu­er­wehr ein Pen­del­ver­kehr ein­ge­rich­tet, um genü­gend Lösch­was­ser auf die Auto­bahn zu bekommen. 

Der Lkw-Fah­rer konn­te sich recht­zei­tig in Sicher­heit brin­gen und blieb unver­letzt. Die Arbei­ten vor Ort gestal­ten sich schwie­rig und kön­nen noch auf unbe­stimm­te Zeit andauern.

|  RN  
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